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BPM-Rechner (Delay & Tempo)

Eine Viertelnote dauert 60.000 ÷ BPM Millisekunden: Bei 120 BPM sind das genau 500 ms, ein ganzer 4/4-Takt 2.000 ms. Punktierte Werte rechnest du mal 1,5, Triolen mal 2/3 – die punktierte Achtel bei 120 BPM ergibt das klassische 375-ms-Delay. Der Rechner listet alle Notenwerte von der Ganzen bis zur 1/32.

Aktualisiert am 8. August 2026

Beispiele:
BPM
Viertelnote (der Beat)
Ein ganzer 4/4-Takt
Notenwertgeradepunktiert (×1,5)triolisch (×2/3)

Alle Zeiten in Millisekunden – direkt nutzbar für Delay, Pre-Delay und LFO-Raten.

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Matheheft-Illustration: Metronom neben Notenzeile mit Viertel- und Achtelnoten und kleinem Delay-Effektgerät, handschriftlich 120 BPM und gelb markiert 500 ms
Bei 120 BPM dauert die Viertelnote genau 500 ms – die Basis für jedes tempo-synchrone Delay.

🎧 In 30 Sekunden erklärt:

BPM in Millisekunden: Delay-Zeiten wie vom Profi

Ob Delay, Reverb-Pre-Delay oder LFO: Effekte klingen erst dann „wie aus einem Guss", wenn ihre Zeiten zum Songtempo passen. Der BPM-Rechner übersetzt dein Tempo in Millisekunden für alle Notenwerte von der Ganzen bis zur Zweiunddreißigstel – jeweils gerade, punktiert und triolisch. Damit stellst du Hardware ohne Tempo-Sync in Sekunden korrekt ein.

Viertelnote (ms) = 60.000 ÷ BPM · Ganze = 240.000 ÷ BPM · punktiert × 1,5 · Triole × 2/3

Praxis-Tipps: Punktierte Achtel sind der berühmte „Edge"-Delay-Sound, Achtel ergeben klassische Verdopplung, Viertel lange Echos für Balladen. Beim Reverb sorgt ein Pre-Delay von einer 1/64 dafür, dass die Transiente trocken bleibt, bevor der Raum einsetzt. Wer Samples auf Taktlängen schneiden will, findet die Taktdauer direkt über der Tabelle.

Beispiel: Delay-Zeiten für einen 90-BPM-Hip-Hop-Beat

Die Viertelnote dauert 60.000 ÷ 90 = 666,7 ms, ein ganzer 4/4-Takt das Vierfache: 2.666,7 ms – die Länge für ein taktgenaues Sample-Loop. Die Achtel ist die halbe Viertel, also 333,3 ms. Daraus leiten sich die Delay-Klassiker ab: punktierte Achtel = 333,3 × 1,5 =500,0 ms für den rhythmisch versetzten Echo-Effekt, triolische Achtel = 333,3 × 2/3 = 222,2 ms für Shuffle-Charakter. Ein Reverb-Pre-Delay auf der 1/64 wären 666,7 ÷ 16 ≈ 42 ms.

Häufige Fragen

Wie rechne ich BPM in Millisekunden um?

Die Viertelnote ist der Beat: 60.000 ÷ BPM = Millisekunden pro Viertel. Bei 120 BPM sind das 500 ms, bei 90 BPM 667 ms. Alle anderen Notenwerte leiten sich davon ab – die Achtel ist die Hälfte, die Halbe das Doppelte.

Welche Delay-Zeit passt zu meinem Song?

Nimm einen Notenwert aus der Tabelle statt einer krummen Zahl: Bei 120 BPM klingen 375 ms (punktierte Achtel) nach dem klassischen U2-Gitarren-Delay, 250 ms (Achtel) nach Slapback-Verdopplung. Synchronisierte Delays „atmen" mit dem Groove, unsynchronisierte verwaschen ihn.

Was bedeutet punktiert und triolisch?

Punktiert = Notenwert × 1,5 (die Achtel von 250 ms wird zu 375 ms), triolisch = × 2/3 (250 ms werden 167 ms), weil drei Triolen in die Zeit von zwei Noten passen. Punktierte Delays erzeugen rhythmische Versätze, triolische einen Shuffle-Charakter.

Wie stelle ich Reverb-Pre-Delay und Decay tempo-synchron ein?

Bewährte Startwerte: Pre-Delay auf eine 1/64 bis 1/32 (bei 120 BPM: 31–63 ms), Decay so, dass der Hall vor dem nächsten Einsatz abklingt – oft ein Takt, bei 120 BPM also rund 2.000 ms. Danach nach Gehör feinjustieren.

Welches Tempo haben typische Musikgenres?

Grobe Bereiche: Hip-Hop 85–95 BPM, House 120–128, Techno 130–140, Drum & Bass 170–178, Balladen 60–80. Die Vorlagen-Chips setzen dir 90, 120 und 174 BPM als Referenz – von dort aus kannst du dein exaktes Tempo eintippen.

Wie finde ich die BPM eines Songs heraus?

Am einfachsten mitzählen: 15 Sekunden lang die Beats zählen und mal 4 nehmen – 30 Schläge in 15 Sekunden sind 120 BPM. DAWs und DJ-Software erkennen das Tempo automatisch; bei Live-Aufnahmen ohne Click schwankt es allerdings ein paar BPM.

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