Sushi-Rechner
Rechne pro Person 10 Sushi-Stücke als vollwertige Mahlzeit, 6 als Snack, 14 bei großem Hunger. Eine Maki-Rolle ergibt 8 Stücke und braucht 90 g rohen Sushi-Reis plus ein Nori-Blatt. Für 4 normal hungrige Esser heißt das: 40 Stücke, 5 Rollen, 450 g roher Reis und 5 Nori-Blätter.
Aktualisiert am 8. August 2026
Rollen werden aufgerundet – angebrochene Rollen gibt es nicht. Gekocht wiegt der Reis etwa doppelt so viel.

🎧 In 30 Sekunden erklärt:
Sushi-Abend planen ohne Reis-Katastrophe
Die häufigsten Anfängerfehler beim Sushi-Abend: viel zu viel Reis gekocht oder nach der dritten Rolle steht die halbe Runde hungrig da. Der Rechner löst beides mit einer simplen Kette: Personen mal Hunger ergibt Stücke, geteilt durch 8 die Rollen, mal 90 g den rohen Reis – und pro Rolle wandert ein Nori-Blatt drauf.
Beispiel: Familienabend mit 4 normal hungrigen Essern
4 Personen × 10 Stücke = 40 Sushi-Stücke. Geteilt durch 8 Stücke pro Maki-Rolle sind das genau 5 Rollen – angebrochene Rollen gibt es nicht, deshalb wird immer aufgerundet. Für 5 Rollen wiegst du 5 × 90 g = 450 g rohen Sushi-Reis ab (gekocht etwa 900 g) und legst 5 Nori-Blätter bereit. Als Anfänger brauchst du fürs Rollen selbst rund 10 Minuten pro Rolle, also knapp eine Stunde – die Zutaten kosten etwa 25–35 €, im Restaurant zahlst du für dieselbe Menge 80–120 €.
Einkaufsliste nach Gruppengröße
| Anlass | Stücke | Rollen | Reis (roh) | Nori |
|---|---|---|---|---|
| Date-Abend (2 Pers., großer Hunger) | 28 | 4 | 360 g | 4 Blätter |
| Familienabend (4 Pers., normal) | 40 | 5 | 450 g | 5 Blätter |
| Party-Häppchen (8 Pers., Vorspeise) | 48 | 6 | 540 g | 6 Blätter |
Plane fürs Rollen selbst etwa 10 Minuten pro Rolle ein, wenn du Anfänger bist – mit etwas Übung halbiert sich das. Und keine Sorge, falls die ersten Rollen optisch eher „rustikal“ werden: Schmecken tun sie trotzdem, und ab Rolle vier sieht es dann auch nach Restaurant aus.
Häufige Fragen
Wie viele Sushi-Stücke braucht man pro Person?
Als Vorspeise oder Snack reichen 6 Stücke, als vollwertige Mahlzeit sind 10 Stücke ein guter Richtwert, hungrige Esser schaffen 14 und mehr. Zur Einordnung: Eine Maki-Rolle ergibt 8 Stücke – zwei Rollen pro Person sind also ein solides Abendessen.
Wie viel Reis brauche ich pro Rolle?
Etwa 90 g roher Sushi-Reis pro Maki-Rolle – gekocht wird daraus rund das Doppelte. Für 5 Rollen wiegst du also 450 g rohen Reis ab. Lieber etwas großzügiger kochen: Zu wenig Reis mitten im Rollen ist ärgerlicher als eine kleine Reis-Reserve.
Welcher Reis eignet sich für Sushi?
Echter Sushi-Reis ist ein rundkörniger Klebreis (japonica), z. B. die Sorten Koshihikari oder Calrose. Er klebt nach dem Kochen genau richtig. Basmati, Langkorn- oder Parboiled-Reis funktionieren nicht – die Rollen fallen auseinander.
Wie bereite ich Sushi-Reis richtig zu?
Reis kalt waschen, bis das Wasser klar bleibt, dann mit der 1,1-fachen Menge Wasser aufkochen und 15 Minuten bei kleinster Hitze zugedeckt garen, 10 Minuten nachziehen lassen. Zum Schluss die Sushi-Würze (Reisessig, Zucker, Salz – etwa 3 EL auf 450 g Rohreis) unterheben und den Reis lauwarm verarbeiten.
Was brauche ich außer Reis und Nori noch?
Eine Bambusmatte (Makisu), Sojasauce, Wasabi und eingelegten Ingwer – dazu Füllung nach Geschmack: Gurke, Avocado, Lachs, Thunfisch, Surimi oder gebratenes Ei. Für Anfänger sind dicke Futomaki oder California Rolls (Reis außen) dankbarer als dünne Hosomaki.
Lohnt sich Selbermachen gegenüber dem Restaurant?
Deutlich: Die Zutaten für einen Sushi-Abend mit 4 Personen (5 Rollen à 8 Stücke pro Kopf wären üppig) kosten etwa 25–35 €, im Restaurant zahlst du für dieselbe Menge schnell 80–120 €. Dazu kommt der Spaßfaktor – Sushi rollen ist die beste Küchenparty.
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