URL codieren & decodieren
Das Tool percent-codiert Text für URLs und decodiert ihn zurück – komplett lokal im Browser. Jedes unerlaubte Zeichen wird in seine UTF-8-Bytes zerlegt und als %XX geschrieben: Ein Leerzeichen wird zu %20, ein ä zu %C3%A4. Uncodiert bleiben dürfen nur Buchstaben, Ziffern und die vier Zeichen - _ . ~ (RFC 3986).
Aktualisiert am 8. August 2026
Läuft komplett lokal im Browser – nichts wird übertragen.
URLs richtig codieren und wieder lesbar machen
Umlaute, Leerzeichen und Sonderzeichen haben in einer URL nichts verloren – sie müssen percent-codiert werden, sonst brechen Links, API-Aufrufe und Formulare. Das Tool übersetzt in beide Richtungen: Es macht aus „Grüße aus München“ das transportsichere Gr%C3%BC%C3%9Fe%20aus%20M%C3%BCnchen – und aus einer kryptischen %-Wüste wieder lesbaren Text.
Beispiel: „Grüße aus München“ als Query-Parameter codieren
Der Suchbegriff „Grüße aus München“ soll in eine URL. Im Komponenten-Modus passiert Zeichen für Zeichen Folgendes: G, r, e, a, u, s, M, n, c, h sind erlaubt und bleiben stehen. Das ü besteht in UTF-8 aus den zwei Bytes C3 und BC und wird zu %C3%BC, das ß (Bytes C3 9F) zu%C3%9F, jedes Leerzeichen zu %20. Ergebnis:Gr%C3%BC%C3%9Fe%20aus%20M%C3%BCnchen – aus 17 Zeichen werden 36, genau das zeigt die Zeichen-Zeile des Tools an.
Der Modus entscheidet über die Reichweite: „Einzelner Wert“ codiert aggressiv – auch /, ? und & – und ist richtig für Query-Parameter und Formularwerte. „Komplette URL“ lässt die Struktur-Zeichen stehen und ersetzt nur, was in einer Adresse wirklich verboten ist. Wer eine ganze URL durch den Komponenten-Modus schickt, zerstört sie.
Häufige Fragen
Was ist Percent-Encoding eigentlich?
Die Übersetzung von Zeichen, die in URLs nicht erlaubt oder mehrdeutig sind, in Prozent-Sequenzen: Jedes Zeichen wird in seine UTF-8-Bytes zerlegt, und jedes Byte als %XX in Hexadezimal geschrieben. Ein Leerzeichen wird zu %20, ein „ä“ zu %C3%A4. Der Empfänger decodiert die Sequenzen wieder zum Originalzeichen.
Wann nehme ich „nur eine Komponente“ und wann „komplette URL“?
Komponente (encodeURIComponent), wenn du einen einzelnen Wert codierst – etwa einen Suchbegriff für einen Query-Parameter. Dabei werden auch /, ?, & und = codiert. Komplette URL (encodeURI), wenn du eine ganze Adresse hast, deren Struktur erhalten bleiben soll: Schrägstriche und das ? bleiben stehen, nur unerlaubte Zeichen wie Leerzeichen und Umlaute werden ersetzt.
Warum steht in manchen URLs ein + statt %20 für Leerzeichen?
Das + als Leerzeichen ist eine Altlast aus HTML-Formularen und gilt nur im Query-String (nach dem ?). Im Pfad einer URL bedeutet + wirklich ein Plus-Zeichen. Sicher ist %20 – das funktioniert überall. Beim Decodieren wandelt dieses Tool + nicht um, weil das außerhalb von Formulardaten falsch wäre.
Was ist doppeltes Codieren und warum ist es ein Problem?
Der Klassiker unter den URL-Bugs: Ein bereits codierter Wert wird nochmal codiert, aus %20 wird %2520 (weil das % selbst zu %25 wird). Beim Decodieren kommt dann „%20“ als Text statt eines Leerzeichens heraus. Regel: genau einmal codieren, direkt vor dem Zusammenbauen der URL – und nie einen schon fertigen Link nochmal durch den Encoder schicken.
Warum bricht das Decodieren bei manchen Eingaben ab?
Wenn die Eingabe ungültige Sequenzen enthält – etwa ein % ohne zwei Hex-Zeichen dahinter („100%“ mitten im Text) oder Bytes, die kein gültiges UTF-8 ergeben. Das Tool zeigt dann einen Hinweis statt eines Ergebnisses. Prüfe, ob der Text wirklich percent-codiert ist oder ob das % nur ein Prozentzeichen sein soll (das wäre codiert %25).
Welche Zeichen dürfen uncodiert in einer URL stehen?
Buchstaben a–z und A–Z, Ziffern, sowie - _ . ~ (die „unreserved characters“ nach RFC 3986). Alle anderen Zeichen sind entweder reserviert (: / ? # & = usw. haben technische Bedeutung) oder müssen percent-codiert werden – darunter alle Umlaute, Leerzeichen und Emojis.
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