Zeilenumbrüche einfügen
Das Tool fügt harte Zeilenumbrüche nach einer festen Zeilenlänge ein – standardmäßig 72 Zeichen (Klartext-E-Mails), üblich sind auch 80 für Code und READMEs. Wortschonend bricht es am letzten Leerzeichen vor dem Limit, der harte Modus exakt nach Zeichenzahl (Base64 etwa nach 76). Absätze bleiben erhalten, alles läuft lokal im Browser.
Aktualisiert am 8. August 2026
Wörter werden im wortschonenden Modus nie zerschnitten – alles läuft lokal im Browser.
Text auf feste Zeilenlänge umbrechen
Klartext-E-Mails, Code-Kommentare, Git-Commit-Messages, README-Dateien: Überall dort gelten feste Zeilenbreiten, meist 72 oder 80 Zeichen. Das Tool fügt harte Zeilenumbrüche an der gewünschten Breite ein – wortschonend an Leerzeichen oder hart exakt nach Zeichenzahl, etwa für Base64- und Datenblöcke.
Beispiel: Ein 200-Zeichen-Block im harten Modus bei Limit 76
Ein Base64-Block mit 200 Zeichen soll mailtauglich nach 76 Zeichen umbrochen werden. Der harte Modus schneidet stur nach Zeichenzahl: Zeile 1 bekommt die Zeichen 1–76, Zeile 2 die Zeichen 77–152, Zeile 3 den Rest – 200 − 152 = 48 Zeichen. Ergebnis: 3 Zeilen, die längste mit 76 Zeichen, genau wie es die Ergebnis-Zeilen anzeigen. Im wortschonenden Modus wäre das falsch, denn der bricht nur an Leerzeichen – die es in einem Base64-Block nicht gibt.
Absätze (Leerzeilen) bleiben in beiden Modi erhalten. Für Commit-Messages hat sich übrigens die Regel „Betreff maximal 50, Text bei 72 umbrechen“ etabliert – mit dem Standardwert bist du dafür direkt richtig eingestellt.
Häufige Fragen
Warum sind 72 oder 80 Zeichen pro Zeile so verbreitet?
Die 80 stammen von Lochkarten und frühen Terminals mit 80 Spalten. E-Mails im Klartext brechen traditionell bei 72 um, damit beim Zitieren („> “-Präfix) noch Luft bleibt. Auch viele Code-Styleguides begrenzen Zeilen auf 79, 80, 100 oder 120 Zeichen – lange Zeilen lesen sich schlicht schlechter.
Was ist der Unterschied zwischen weichem und hartem Umbruch?
Ein weicher Umbruch entsteht nur bei der Anzeige – die Textverarbeitung bricht die Zeile am Fensterrand um, im Text selbst steht kein Umbruchzeichen. Ein harter Umbruch ist ein echtes Zeichen (\n) im Text. Dieses Tool fügt harte Umbrüche ein, die in jedem Editor und jeder Mail gleich aussehen.
Was passiert mit Wörtern, die länger als das Limit sind?
Im wortschonenden Modus bleibt ein überlanges Wort (etwa eine URL) in einer eigenen Zeile stehen und ragt über das Limit hinaus – Wörter werden nie zerschnitten. Im harten Modus wird exakt nach der Zeichenzahl getrennt, auch mitten im Wort.
Wofür braucht man den harten Modus überhaupt?
Für Daten statt Prosa: Base64-Blöcke, Hex-Dumps oder Schlüssel werden üblicherweise in feste Blöcke geschnitten (Base64 in E-Mails z. B. nach 76 Zeichen, PEM-Zertifikate nach 64). Da gibt es keine Wortgrenzen – exakte Blocklänge ist genau richtig.
Warum sollte ich bestehende Umbrüche vorher entfernen lassen?
Wenn dein Text schon krumme Umbrüche enthält (z. B. aus einem PDF), würden alte und neue Umbrüche sich mischen und sehr kurze Zeilen erzeugen. Mit der Option wird der Text erst zu Fließtext zusammengezogen (Absätze bleiben) und dann sauber neu umbrochen.
Bleibt mein Text privat?
Ja. Der Umbruch wird komplett in deinem Browser berechnet – nichts wird übertragen oder gespeichert.
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