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Zinsrechner mit Zinseszins

Beispiele:
%
Jahre
Endkapital
Eingezahlt
Zinsertrag
Matheheft-Illustration: exponentiell steigende Kurve über wachsenden Münzstapeln, beschriftet mit Zinseszins und gelb markiertem Hinweis Zinsen auf Zinsen
Der Zinseszins-Effekt: Die Kurve wird mit jedem Jahr steiler.

🎧 In 30 Sekunden erklärt:

Zinseszins: So rechnet der Zinsrechner

Der Rechner verzinst monatlich: Das Startkapital wächst mit dem monatlichen Zinsfaktor, jede Sparrate wird ab ihrer Einzahlung mitverzinst. So kannst du Sparpläne, Festgeld-Alternativen oder langfristige ETF-Szenarien durchspielen.

Endkapital = K × (1 + i)ⁿ + R × ((1 + i)ⁿ − 1) ÷ i
mit i = Jahreszins ÷ 12, n = Monate, K = Startkapital, R = Sparrate

Der Zinseszins-Effekt ist der Grund, warum früh anfangen wichtiger ist als viel einzahlen: In den letzten Jahren einer langen Laufzeit stammt der Großteil des Zuwachses aus Zinsen auf Zinsen, nicht aus den Einzahlungen selbst.

Häufige Fragen

Was ist der Zinseszins-Effekt?

Gutgeschriebene Zinsen werden im Folgejahr mitverzinst – das Kapital wächst dadurch nicht linear, sondern exponentiell. Je länger die Laufzeit, desto stärker der Effekt: Bei 7 % p.a. verdoppelt sich ein Betrag etwa alle 10 Jahre.

Was bedeutet monatliche Verzinsung im Rechner?

Der Rechner schreibt Zinsen monatlich gut (Jahreszins ÷ 12) und verzinst die Sparrate ab dem Folgemonat der Einzahlung. Das entspricht der üblichen Rechenweise bei Sparplänen, z. B. für ETF-Renditerechnungen.

Sind Steuern berücksichtigt?

Nein. Auf Kapitalerträge fällt in Deutschland Abgeltungsteuer von 25 % plus Soli an, mit einem Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person und Jahr. Die tatsächliche Netto-Rendite liegt deshalb unter dem angezeigten Wert.

Was ist die 72er-Regel?

Eine Faustformel für die Verdopplungszeit: 72 geteilt durch den Zinssatz ergibt die Jahre, bis sich das Kapital verdoppelt. Bei 6 % sind das 12 Jahre, bei 3 % rund 24 Jahre – ein schneller Realitätscheck für jedes Angebot.

Monatliche oder jährliche Verzinsung – macht das einen Unterschied?

Ja, einen kleinen: 5 % jährlich entsprechen bei monatlicher Gutschrift effektiv 5,12 % pro Jahr, weil die Monatszinsen mitverzinst werden. Der Rechner nutzt die monatliche Methode, wie sie bei Sparplänen üblich ist.

Was bringt eine Dynamik der Sparrate?

Wer die Rate jährlich z. B. um 3 % erhöht (etwa parallel zur Gehaltsentwicklung), gleicht die Inflation aus und steigert das Endkapital deutlich – bei 25 Jahren Laufzeit oft um 20–30 %. Simuliere es näherungsweise, indem du mit einer höheren Durchschnittsrate rechnest.

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