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ETF-Sparplan-Rechner

Mit 150 € monatlicher Sparrate und 6 % Rendite pro Jahr wächst ein ETF-Sparplan in 25 Jahren auf rund 103.949 € – eingezahlt sind davon nur 45.000 €, knapp 59.000 € sind Kursgewinne (vor Steuern). Der weltweite Aktienmarkt brachte historisch 6–8 % pro Jahr. Je früher du startest, desto stärker arbeitet der Zinseszins.

Aktualisiert am 8. August 2026

Beispiele:
%
Jahre
Voraussichtliches Endkapital
Eingezahlt
Kursgewinne (vor Steuern)
Davon aus dem Zinseszins-Effekt

Modellrechnung zur Orientierung – keine Anlage-, Finanz- oder Kreditberatung. Verbindliche Konditionen nennt dir nur Bank bzw. Anbieter.

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Matheheft-Illustration: Pflanze wächst aus einem Blumentopf voller Münzen neben einer steigenden Wachstumskurve in blauer Tinte auf kariertem Papier, handschriftlich 150 €/Monat notiert und gelb markiert 6 % p.a.
150 € monatlich bei 6 % Rendite: Nach 25 Jahren stammt mehr als die Hälfte des Depots aus dem Zinseszins.

🎧 In 30 Sekunden erklärt:

Was aus deinem ETF-Sparplan werden kann

Der Rechner simuliert monatliches Investieren mit monatlicher Wiederanlage der Erträge – so, wie thesaurierende ETFs arbeiten. Die Zeile „Zinseszins-Effekt" zeigt den Teil des Gewinns, der nicht aus deinen Einzahlungen direkt, sondern aus Erträgen auf frühere Erträge entsteht: das eigentliche Argument fürs frühe Anfangen.

Endkapital = K × (1 + i)ⁿ + Rate × ((1 + i)ⁿ − 1) ÷ i · mit i = Rendite ÷ 12

Beispiel: 150 € monatlich, 6 % Rendite, 25 Jahre

Der Monatszins ist i = 6 % ÷ 12 = 0,5 %. Über n = 300 Monate wächst der Aufzinsungsfaktor auf (1,005)³⁰⁰ ≈ 4,465. In die Sparplan-Formel eingesetzt: 150 € × (4,465 − 1) ÷ 0,005 ≈ 103.949 € Endkapital. Eingezahlt hast du 300 × 150 € = 45.000 € – der Rest von 58.949 € sind Kursgewinne vor Steuern. Davon stammen rund 25.199 € allein aus dem Zinseszins-Effekt, also aus Erträgen auf frühere Erträge: Mit einfacher Verzinsung ohne Wiederanlage wären es nur etwa 33.750 € Gewinn gewesen.

Modellrechnung mit konstanter Rendite – reale Märkte schwanken stark, und vergangene Renditen garantieren keine zukünftigen. Steuern und Inflation sind nicht abgezogen; keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Welche Rendite ist für ETF-Sparpläne realistisch?

Der weltweite Aktienmarkt (z. B. MSCI World) hat historisch 6–8 % pro Jahr vor Inflation gebracht – über lange Zeiträume und mit teils heftigen Schwankungen dazwischen. Konservativ planst du mit 5–6 %.

Was bedeutet der Zinseszins beim ETF-Sparplan?

Kursgewinne und wieder angelegte Dividenden erwirtschaften selbst wieder Rendite. Nach 20+ Jahren stammt oft mehr als die Hälfte des Endkapitals aus diesem Effekt – deshalb schlägt „früh anfangen“ fast jede Sparraten-Erhöhung.

Wie viel sollte ich monatlich investieren?

Eine bewährte Richtlinie sind 10–20 % des Nettoeinkommens, aber wichtiger ist die Konstanz: Eine Rate, die du auch in teuren Monaten durchhältst, schlägt ambitionierte Raten mit Unterbrechungen.

Welche Kosten schmälern die Rendite?

Die laufenden ETF-Kosten (TER, meist 0,1–0,5 % p.a.) sind im angenommenen Zinssatz einfach berücksichtigbar: einfach abziehen. Dazu kommen ggf. Ordergebühren – bei den meisten Neobrokern sind Sparpläne inzwischen kostenlos.

Wie wird der ETF-Gewinn versteuert?

Auf Gewinne fällt Abgeltungsteuer von 25 % plus Soli an, gemildert durch die Teilfreistellung von 30 % bei Aktien-ETFs und den Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr. Die Vorabpauschale besteuert einen kleinen Teil bereits jährlich.

Was passiert bei einem Börsencrash?

Historisch haben sich breite Indizes von jedem Crash erholt – wer im Crash weiter bespart, kauft günstig ein („Cost-Average“). Entscheidend ist ein Anlagehorizont von mindestens 10, besser 15 Jahren, damit du Krisen aussitzen kannst.

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