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Brutto-Netto-Rechner 2026

Beispiele:
%
Netto pro Monat
Lohnsteuer
Solidaritätszuschlag
Kirchensteuer
Krankenversicherung
Pflegeversicherung
Rentenversicherung
Arbeitslosenversicherung
Abzüge gesamt
Matheheft-Illustration: Gehaltsabrechnung neben zwei Balken – hoher Brutto-Balken, gelb markierter Netto-Balken, mit Pfeilen zu Steuern und Sozialabgaben
Vom Brutto zum Netto: Steuern und Sozialabgaben nehmen den Unterschied.

🎧 In 30 Sekunden erklärt:

Was vom Brutto übrig bleibt

Vom Bruttogehalt gehen zwei Blöcke ab: die Sozialversicherungsbeiträge (Arbeitnehmeranteil rund 20–21 %) und die Lohnsteuer samt eventuellem Soli und Kirchensteuer. Der Rechner zeigt jeden Posten einzeln – so siehst du sofort, wohin dein Geld fließt und was eine Gehaltserhöhung netto tatsächlich bringt.

Netto = Brutto − Lohnsteuer − Soli − Kirchensteuer − KV − PV − RV − AV

Interessant für Verhandlungen: Wegen des progressiven Tarifs kommt von einer Erhöhung immer weniger an, je höher das Gehalt – der Grenzsteuersatz steigt von 14 % am Existenzminimum auf 42 % ab rund 68.500 € Jahreseinkommen.

Schätzung auf Basis des Einkommensteuertarifs 2025 und der Sozialversicherungswerte 2026 (Beitragsbemessungsgrenzen teils prognostiziert). Nicht abgebildet: Steuerklassen V/VI, Kinderfreibeträge, PKV, Gleitzone, abweichender PV-Satz in Sachsen. Maßgeblich ist die Abrechnung des Arbeitgebers.

Häufige Fragen

Welche Abzüge gehen vom Bruttogehalt ab?

Zwei Blöcke: Steuern (Lohnsteuer, ggf. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) und Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung). Zusammen machen sie je nach Gehalt und Steuerklasse meist 30–45 % des Bruttos aus.

Welche Steuerklasse ist die richtige?

Alleinstehende haben Klasse I, Alleinerziehende II. Ehepaare wählen zwischen IV/IV (ähnliche Gehälter) und III/V (ein Gehalt deutlich höher). Seit 2025 wird zudem das Faktorverfahren (IV mit Faktor) als fairere Alternative zu III/V gefördert.

Warum weicht das Ergebnis von meiner Gehaltsabrechnung ab?

Der Rechner ist eine Schätzung: Er rechnet mit dem Steuertarif 2025, durchschnittlichem KV-Zusatzbeitrag und ohne individuelle Merkmale wie Kinderfreibeträge, betriebliche Altersvorsorge, PKV oder Sachbezüge. Die Abrechnung deines Arbeitgebers ist maßgeblich.

Wie viel bleibt von einer Gehaltserhöhung übrig?

Wegen der Steuerprogression weniger, als viele denken: Bei einem mittleren Gehalt kommen von 100 € Erhöhung netto meist nur 50–60 € an, denn jeder zusätzliche Euro wird mit deinem Grenzsteuersatz plus Sozialabgaben belastet. Rechne einfach beide Gehälter oben durch und vergleiche die Netto-Werte.

Was ist der Unterschied zwischen Grenz- und Durchschnittssteuersatz?

Der Durchschnittssteuersatz ist die Steuer auf dein gesamtes Einkommen (bei 45.000 € brutto rund 17 %), der Grenzsteuersatz die Belastung des letzten hinzuverdienten Euros (dann schon etwa 35 %). Für die Frage „lohnt sich Mehrarbeit?“ zählt immer der Grenzsteuersatz.

Ab wann greift der Spitzensteuersatz?

Der Spitzensteuersatz von 42 % beginnt 2025 ab rund 68.500 € zu versteuerndem Jahreseinkommen – das entspricht etwa 6.600 € brutto im Monat. Die „Reichensteuer“ von 45 % greift erst ab 277.826 €. Wichtig: Er gilt nur für den Teil des Einkommens oberhalb der Grenze, nicht fürs Gesamteinkommen.

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