Krankengeld-Rechner 2026
Monat = Kalendertag × 30. Höchstbetrag 2026: ca. 128,63 €/Kalendertag.

🎧 In 30 Sekunden erklärt:
70 % vom Brutto – aber drei Deckel
Nach sechs Wochen Entgeltfortzahlung übernimmt die Krankenkasse. Das Krankengeld beträgt 70 % des regelmäßigen Bruttoentgelts, wird aber gleich doppelt begrenzt: Es darf 90 % deines Nettos nicht übersteigen, und die Beitragsbemessungsgrenze kappt es 2026 bei rund 128,63 € pro Kalendertag – egal wie viel du verdienst.
davon ab: ca. 12 % Beiträge zu RV, AV und PV
Gerechnet wird in Kalendertagen: Jeder Monat zählt pauschal 30 Tage, auch Wochenenden werden bezahlt. Vom Bruttobetrag zieht die Kasse noch deine Anteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab. Was dir im gesunden Zustand vom Gehalt bleibt, zeigt derBrutto-Netto-Rechner.
Häufige Fragen
Wie hoch ist das Krankengeld?
70 % deines regelmäßigen Bruttoentgelts, aber höchstens 90 % vom Netto – es gilt der niedrigere Wert. Zusätzlich deckelt die Beitragsbemessungsgrenze das Krankengeld 2026 bei ca. 128,63 € pro Kalendertag. Von diesem Betrag gehen noch deine Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab, rund 12 %.
Ab wann zahlt die Krankenkasse Krankengeld?
Die ersten 6 Wochen (42 Kalendertage) zahlt der Arbeitgeber Entgeltfortzahlung in voller Höhe. Erst ab der 7. Krankheitswoche springt die Krankenkasse mit Krankengeld ein – deshalb spürst du den Einkommensknick erst nach eineinhalb Monaten Krankschreibung.
Wie lange bekomme ich Krankengeld?
Wegen derselben Krankheit maximal 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren – abzüglich der 6 Wochen Entgeltfortzahlung bleiben also 72 Wochen Zahlung durch die Kasse. Danach beginnt bei fortdauernder Arbeitsunfähigkeit die sogenannte Aussteuerung, meist mit Übergang ins Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit oder in die Erwerbsminderungsrente.
Werden vom Krankengeld noch Abgaben abgezogen?
Ja. Das Krankengeld selbst ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt (kann deinen Steuersatz aufs übrige Einkommen erhöhen). Außerdem zahlst du deinen Anteil an Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung – zusammen rund 12 % –, sodass netto spürbar weniger ankommt als der Bruttobetrag im Bescheid.
Zählt Weihnachtsgeld beim Krankengeld mit?
Ja: Einmalzahlungen der letzten 12 Monate wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhöhen das Regelentgelt anteilig (ein Zwölftel pro Monat). Es lohnt sich zu prüfen, ob die Kasse sie berücksichtigt hat – das macht schnell ein paar Euro pro Tag aus.
Was gilt für privat Versicherte und Selbstständige?
Privat Versicherte haben kein gesetzliches Krankengeld – sie brauchen eine Krankentagegeld-Versicherung mit selbst gewähltem Tagessatz. Freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige können Krankengeld ab dem 43. Tag über den ermäßigten Beitragssatz plus Wahlerklärung oder einen Wahltarif absichern.
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