Maximalkraft-Rechner (1RM)
| % vom 1RM | Gewicht | typische Wdh. |
|---|
Schätzwert für die Trainingsplanung – teste kein Maximalgewicht ohne Spotter oder Sicherheitsablagen.

🎧 In 30 Sekunden erklärt:
1RM berechnen statt riskant austesten
Dein Maximalgewicht musst du nicht auf der Bank herausfinden – du kannst es rechnen. Aus einem Satz mit submaximalem Gewicht und der Wiederholungszahl schätzen die beiden bewährtesten Formeln dein 1RM: Epley und Brzycki. Der Rechner zeigt beide, nimmt den Mittelwert als Hauptergebnis und leitet daraus gleich die komplette Prozent-Tabelle für deine Trainingsplanung ab.
Die Prozent-Tabelle ist das eigentliche Werkzeug im Alltag: Steht im Plan „4 × 6 bei 80 %", liest du das Gewicht direkt ab. Je näher deine Testwiederholungen an 3–6 liegen, desto genauer die Schätzung – 12er-Sätze streuen deutlich stärker. Für die Ernährung rund ums Krafttraining helfenKalorienrechner undBMI-Rechner.
Häufige Fragen
Was ist das 1RM (One-Repetition-Maximum)?
Das maximale Gewicht, das du bei einer Übung genau einmal sauber bewegen kannst. Es ist die Referenzgröße im Krafttraining: Trainingspläne geben Lasten fast immer in Prozent vom 1RM an, etwa „5 × 5 bei 80 %".
Wie genau sind Epley- und Brzycki-Formel?
Im Bereich von 2–10 Wiederholungen liegen beide meist innerhalb von ±5 % vom echten Maximum. Epley schätzt bei vielen Wiederholungen etwas höher, Brzycki etwas konservativer – deshalb zeigt der Rechner beide plus den Mittelwert. Ab 12+ Wiederholungen werden alle Formeln deutlich ungenauer.
Mit wie vielen Wiederholungen sollte ich testen?
Ideal sind 3–6 saubere Wiederholungen bis zur technischen Erschöpfung: schwer genug für eine genaue Schätzung, aber ohne das Verletzungsrisiko eines echten Maximalversuchs. 80 kg × 5 sauber gedrückt ergibt nach Epley etwa 93 kg 1RM.
Wie viel Prozent vom 1RM für Muskelaufbau, wie viel für Kraft?
Grobe Faustregeln: Maximalkraft 85–95 % (2–6 Wiederholungen), Muskelaufbau 65–80 % (8–12), Kraftausdauer 50–60 % (15–20). Die Prozent-Tabelle im Rechner übersetzt dein 1RM direkt in diese Trainingsgewichte.
Sollte ich mein echtes 1RM im Training austesten?
Als Freizeitsportler selten nötig: Die Rechnung liefert einen guten Planungswert ohne das Risiko. Echte Maximalversuche gehören ans Ende eines Trainingszyklus, nach gründlichem Aufwärmen und nie ohne Spotter oder Sicherheitsablagen – besonders bei Bankdrücken und Kniebeugen.
Warum unterscheiden sich meine 1RM-Werte je nach Übung so stark?
Weil Muskelmasse, Hebel und Technik pro Übung verschieden sind. Typische Relationen bei Fortgeschrittenen: Kreuzheben > Kniebeuge > Bankdrücken > Schulterdrücken. Vergleiche dein 1RM deshalb immer nur innerhalb derselben Übung – und rechne nach Pausen konservativ.
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